2023

04.10.2023                                                                 

Siegi Lindenmayr                                        Fotoausstellung "Gute Geschäfte"

 

                                                                                          Mittwoch, den 4. Oktober 2023 um 18.30 Uhr

                                                      in den Räumlichkeiten von Eric Rubas und Co.

                                                        1090 Wien, Rotenlöwengasse 15

Es gibt sie noch, die kleinen Geschäfte und Gewerbebetriebe, die nicht nur die Nahversorgung sicherstellen sondern in denen man auch Neues über das Grätzl erfährt und die Nachbarin und den Nachbarn trifft. 

Sie werden weniger, sind aber unverzichtbar für die Stadt und den Alsergrund und vor allem kann man sie zu Fuß erreichen. 

Die Bilder sollen nicht nur einen nostalgischen Blick auf eine möglicherweise untergehende Welt entwerfen, viel eher ziehen sie Bilanz über das vielfältige Unternehmertum, von der Schneiderei über den Obst- und Gemüseladen bis zur Parfümerie und Dienstleistungsgewerbe. 

           © Siegi Lindenmayr



EINLADUNG ZUM ATELIER- und GALERIESPAZIERGANG


13.10.2023                                                                 

Gudrun Seidenauer                                          Lesung "Libellen im Winter"

 

                                                                                          Freitag, den 13. Oktober 2023 um 19.00 Uhr

                                                                                 Kulturkeller Orlando,

                      Liechtensteinstrasse 17.  1090 Wien

EINTRITT FREI

 

 

Gudrun Seidenauer liest aus ihrem rund um Wien angesiedelten historischen Roman „Libellen im Winter“ 

 

Wien 1945: Drei Frauen wagen einen Neuanfang, inmitten von Trümmern und ohne Männer. Ein einfühlsames Porträt einer Lebensfreundschaft, ein Plädoyer für das Beharren auf Selbstbestimmung. Was die drei Frauen zusammenführt und zu Freundinnen fürs Leben macht, sind Männer, der Krieg und ein Toter. 

„Libellen im Winter“ ist ein Roman über Freundschaft und Aufrichtigkeit, über das Beharren auf Selbstbestimmung und den Willen, sich treu zu bleiben, der Frauen dazu zwingt, sich außerhalb der Normen einzurichten. Damals wie heute.

 

Gudrun Seidenauer wurde 1965 geboren. Sie studierte Deutsch, Kreatives Schreiben und Literatur. Sie veröffentlicht seit 1990 Prosa und Lyrik und erhielt u.a. den Lyrikpreis des Landes Salzburg. „Libellen im Winter“ ist ihr erster Roman bei Jung und Jung.



Sommerfest Buchhandlung ORLANDO

 

29.06.2023 

EINLADUNG ZUM SOMMERFEST

Buchhandlung Orlando

Donnerstag 29.06. um 19:00

1090 Liechtensteinstrasse 17

 


Die Buchhandlung ORLANDO wurde vom Ministerium für Kunst und Kultur und dem Hauptverband des Österreichischen Buchhandels als eine der fünf besten Buchhandlungen des Jahres 2023 ausgezeichnet.

Der KUNSTVEREIN ALSERGRUND und die Buchhandlung ORLANDO haben in den vergangenen Jahren viele gemeinsame Projekte realisiert und wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung. Daher möchte der KULTURVEREIN ALSERGRUND mit einer besonderen Darbietung zum Gelingen dieses Festes beitragen.

 

Die Herren Shevchenko und Biz werden diese Anerkennung in musikalischer  Form ausdrücken.


Aliosha Biz,

 

studierte Musik am College des Moskauer Konser-vatoriums.  Mit 18 in Wien angekommen entdeckte er neben dem Klassischen Musikbetrieb  auch neue Wege und so begann er ein kreatives Multitasking aus Weltmusik  (Timna Brauer, Dobrek Bistro), Theater (Burg, Josefstadt, Volkstheater) und Film.

Dank einer verständnisvollen Gattin (er ist vierfacher Vater)  kann er sich auf die Kunst konzentrieren und die kommt da nicht zu kurz, was die Auftritte mit Elisabeth Kulman, Mercedes Echerer, Karl Markovics, Maria Bill, Cornelius Obonya, Lesungen mit Julya Rabinovich und Radek Knapp und das Schwingen der Fiddle auf dem Dach von „Anatevka“ u.a. beweisen.

© Aliosha Biz

Alexander Shevchenko,

beherrscht das Akkordeon in faszinierender Weise. Seine Tourneen führten ihn nach Japan, wo er alljährlich engagiert wird, sowie nach Deutschland, Italien, England, Holland, Schweiz und natürlich in die Ukraine,  seine  Heimat. Er hält ein Diplom  für  Bajan  (russ.  Knopfakkordeon)  und  konnte zahlreiche Wettbewerbe sowohl als Solist als auch als Dirigent gewinnen.  

Zahlreiche  Engagements am Burgtheater, Theater in der Josefstadt, Sirene Opernhteater, Theater an der Wien, Volkstheater sowie an der Volksoper Wien. Er ist ein äußerst gefragter Künstler als Solist, Theatermusiker und Mitglied diverser Musikgruppen Wiens. Fixes Mitglied des Ensembles „Vienna KlezmerTrio” sowie des „Ensemble Klesmer Wien”.

Seit 2008 Zusammenarbeit mit M. Golebiowski bei dem Projekt „klezmer reloaded“. 

 © sireneOperntheater



Ich traf Hitler!

07.06.2023 

Dorothy Thompson 

Präsentation der  vollständigen Neuübersetzung des hochaktuellen Buches von Dorothy Thompson

“Ich traf Hitler!”

im Kulturkeller Orlando

1090 Liechtensteinstrasse 17   19:00

Der Eintritt ist frei.


© dvb-Verlag

 

Dorothy Thompson traf Adolf Hitler im Berliner Hotel Kaiserhof zum Interview. Ihr Buch „I Saw Hitler!“ erschien 1932, kurz vor der Machtübernahme der Nationalsozialisten, und führte dazu, dass die Korrespondentin als erste ausländische Journalistin aus Nazi-Deutschland ausgewiesen wurde. »Ich traf Hitler!« ist Porträt und Psychogramm, Reportage und Essay in einem. Die amerikanische Beobachterin entwirft eine Theorie des Populismus, die heute von großer Aktualität ist. Sie analysiert Hitlers Propaganda und die Psychologie des »kleinen Mannes«, der sich in ihm wiedererkannte und seinen Aufstieg ermöglichte. Sie erfasst die Minderwertigkeitsgefühle eines »Mobs von Kleinbürgern« und seinen tief verwurzelten Judenhass, aber auch die Beihilfe der Hohenzollern, die Verbindung mit den Konservativen und die Verantwortung des Auslands. Dorothy Thompson beschreibt eine Situation, in der Demokratien scheitern und Wahlen eine Diktatur herbeiführen können. 


Dorothy Thompson

Dorothy Thompson (1893-1961) war eine Pionierin des US-amerikanischen Journalismus. Mit 26 Jahren ging sie nach Europa. Sie interviewte Leo Trotzki, Kemal Atatürk und Sigmund Freud. Als erste Frau wurde sie Korrespondentin in Wien und anschließend in Berlin. Dort gelang es ihr, einen Termin mit Adolf Hitler zu bekommen, von dem sie in ihrem Buch »Ich traf Hitler!« (1932) berichtet. Wegen ihrer kritischen Berichterstattung wurde sie 1934 spektakulär aus Deutschland ausgewiesen.

 

 

»Es ist beschämend und aufreizend, daß so dumme Frauenzimmer, deren Gehirn nur aus Stroh bestehen kann, das Recht haben, gegen eine geschichtliche Größe wie den Führer überhaupt das Wort zu ergreifen.« 

 

Joseph Goebbels über Dorothy Thompson in einem Tagebucheintrag vom 5. April 1942

 


02.06.2023 

Schubertiade in Schubert's Geburtshaus  

1090 Nußdorfer Straße 54   19:30

Einlass 19:00

Eintritt ist frei, aber tel. Reservierung/Zählkarte ist notwendig!

Platzreservierungen unter:

Tel. Nr.: 0664/4311396  (Prof. Fritz Brucker)


Der Wiener Schubertbund präsentiert in Schuberts Geburtshaus (bei Schönwetter im Biedermeierhof), Nußdorfer Straße 54,1090 Wien, ein Programm , welches ein Spiegelbild dessen sein soll, was Wien als Weltstadt der Musik ausmacht: Oper, Operette, Musical, Wienerlied, Johann Strauß und natürlich Franz Schubert.



Oben Erde, unten Himmel

16.05.2023 

Milena Michiko Flašar 

präsentiert ihren neuen Roman „Oben Erde, unten Himmel“

im Kulturkeller Orlando

1090 Liechtensteinstrasse 17   19:00

Der Eintritt ist frei.


© Helmut Wimmer 2022

Suzu lebt in einer japanischen Großstadt. Unscheinbar. Durchscheinend fast, allein. Ein neuer Job aber verändert alles. Ein Bericht über Nachsicht, Umsicht und gegenseitige Achtung.

Herr Ono ist unbemerkt verstorben. Allein. Es gibt viele wie ihn, immer mehr. Erst wenn es wärmer wird, rufen die Nachbarn die Polizei. Und dann Herrn Sakai mit dem Putztrupp, zu dem Suzu nun gehört. Sie sind spezialisiert auf solche Fälle. »Fräulein Suzu«, wie der Chef sie nennt, fügt sich widerstrebend in die neuen Aufgaben. Es braucht dafür viel Geduld, Ehrfurcht und Sorgfalt, außerdem einen robusten Magen. Die Städte wachsen, zugleich entfernt man sich voneinander, und häufig verschwimmt die Grenze zwischen Desinteresse und Diskretion.

Suzu lernt, bei ihrer neuen Tätigkeit, schnell Menschen kennen. Tote wie Lebendige, mit ganz unterschiedlichen Daseinswegen.  Sie sieht Fassaden bröckeln und ihre eigene porös werden.


Milena Michiko Flašar 

Milena Michiko Flašar, geboren 1980 in St. Pölten, hat in Wien und Berlin Germanistik und Romanistik studiert. Sie ist die Tochter einer japanischen Mutter und eines österreichischen Vaters. Ihre Romane »Ich nannte ihn Krawatte« und »Herr Kato spielt Familie« wurden mehrfach ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Wien.

 


SOLIDARITÄT

25.04.2023 

Natascha Strobl zum Thema Solidarität

im Kulturkeller Orlando

1090 Liechtensteinstrasse 17   19:00

Der Eintritt ist frei.


 

Unsere alten Gewissheiten zerbrechen aktuell an vielgestaltigen Krisen. Dem beizukommen wäre vornehmste Aufgabe der Politik. Doch die wirkt hilflos.  Dabei klammern sich die einen an den Glauben, dass die verlorene Normalität rückholbar ist.  Andere wollen die Krisen mit Individualismus oder autoritären Maßnahmen meistern – und bedrohen damit den Rechtsstaat.

 Natascha Strobl plädiert für einen dritten Weg: eine gemeinsame, antikapitalistische Klammer. Denn die Art, wie wir leben, produzieren und wirtschaften, muss sich grundsätzlich ändern. Das muss nichts Schlechtes bedeuten, wenn die Lösung echte Solidarität ist – ein kollektiver Wert, der individuelle Befindlichkeiten überwindet.



Die Methode Metternich

20.04.2023                                                      Lesung um 19:00 im Kulturkeller Orlando  

                                                                              1090 Liechtensteinstrasse 17

                                                                             Der Eintritt ist frei.

Die Methode Metternich

Genialer Stratege der Macht, kühner Diplomat, trickreicher Impresario des Wiener Kongresses, Kämpfer gegen den Liberalismus, Verfechter von Zensur und Autorität: Clemens Fürst von Metternich ist einer, dem die historischen Zuschreibungen nicht auszugehen scheinen – und wenn es bloß die vom »Kutscher Europas« ist.

Doch wer war dieser Mann wirklich? 

Seine Tricks, seine Gegner, sein Geld, seine Frauen. Kurzweilig erzählt und mit hintersinnigen Illustrationen legt diese Biografie den anderen Metternich frei: Den begnadeten Manager seiner selbst, den Bonvivant, der sich schwärmerisch den Frauen hingab, den schlauen Geschäftsmann – aber auch einen politischen Visionär, dessen   hellsichtige Befunde heute aktueller sind denn je. 

Stefan Müller, Jahrgang 1977, Historiker und Journalist, und Anna Frohmann, Jahrgang 1991,  Künstlerin, Illustratorin und Grafikdesignerin in Wien, setzen sich mit dem Thema auseinander.



Stefan Slupetzky präsentiert seinen neuesten Kriminalroman

17.03.2023                          Lesung um 19:00 im Kulturkeller Orlando

1090 Liechtensteinstrasse 17   

Stefan Slupetzky präsentiert seinen neuesten Kriminalroman „Lemmings Blues“ (Haymon).

Mit musikalischer Begleitung vom Trio Lepschi.

 

Treffen sich ein Lemming und ein Mops in einer Detektei … und stecken plötzlich mittendrin in einem kunterbunten Kriminalfall.

Wem hängen sie nicht schon längst zum Hals heraus? Die dauernden Sorgen um Corona, den Klimawandel und die generelle Weltlage … Dem Lemming geht es ganz genauso. Deshalb steht für ihn fest: Wenn er Schriftsteller wäre, würde er diese Themen ruckzuck abarbeiten und sich dann endlich mit dem wirklich Wichtigen beschäftigen: seinem neuesten Fall. Der nämlich beschert ihm einen neuen Gefährten: Kuli, eigentlich Herkules, den Mops. Kuli befindet sich auf mysteriöse Weise plötzlich in seiner Detektei, scheint philosophisch versiert zu sein – und schwebt in Lebensgefahr. Denn eine Gruppe Schweißerbrillen tragender Wahnsinniger, die ihrer ganz eigenen Wahrheit anhängt, ist hinter ihm her. Und der Lemming? Der weiß plötzlich selbst nicht mehr so genau, was eigentlich wahr ist … Aluhelm oder Schweißerbrille? Was wirklich gegen Realitätsverweigerung hilft, weiß der Lemming leider auch nicht so genau. Der kann aber auch mit der Erklärung leben, dass rote Ampeln einfach nur der Verkehrsregelung wegen rot leuchten und dass der Chip, den der Mops Herkules im Nacken trägt, einfach nur Auskunft über seinen Besitzer gibt. Die Schweißerbrillenschwurbler, mit denen er es plötzlich zu tun hat, sehen das aber ganz anders. Was lustig klingt, ist in Wahrheit brandgefährlich. Denn diese im wahrsten Sinne des Wortes Geblendeten schrecken auch vor Waffengewalt nicht zurück. Selbst dann nicht, wenn es um einen unschuldigen Mops geht … 

 

Stefan Slupetzky, geboren 1962 und lebt  in Wien/Alsergrund, lebt in allem, was er tut für seine Heimatstadt. Egal, ob in den Liedern seines „Trio Lepschi“ oder in den Fällen seines Detektives Leopold „Lemming“ Wallisch – feiner Humor und ein berückender Rhythmus sind garantiert. Auch der womöglich sprechende Mops, dem der Lemming in „Lemmings Blues“ all seine Aufmerksamkeit widmen muss, ist ein waschechter Wiener.

 



Siegi Lindenmayr               Fotoausstellung "Chile und Argentinien"

 

08.02 2023                               Fotoausstellung Chile und Argentinien 

D‘Orsaygasse 8 - 1090 Wien   Vernissage 15:00   

Voranmeldung erbeten

           © Siegi Lindenmayr




2022


2021


2020


2019

Gedenktafel

Karl Seitz

Galileigasse 8

2019 gewidmet vom Kulturverein Alsergrund 



2018


2017


2016


2015


2014


Gedenktafel

Servitengasse 6 Privatinitiative

2005, zahlreiche Unterstützer,

u.a. mitfinanziert durch Kulturverein Alsergrund 



Gedenktafel

Jura Soyfer

Kinderspitalgasse 10

1989 gewidmet vom Kulturverein Alsergrund 



Gedenktafel

Alfred Grünwald

Kolingasse 4

1989 gewidmet vom Kulturverein Alsergrund 



Gedenktafel

Julius Tandler

1986 gestiftet vom Kulturverein Alsergrund