21. 04. 2026
AM PULS-WISSENSCHAFTSTALK
Zwischen Klick und Konflikt – Soziale Medien im Alltag
Beginn 18:30
Kabarett Simpl
Wollzeile 36, 1010 Wien
EINTRITT ist FREI, Anmeldung erforderlich:
Smartphones und soziale Medien sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken – für Kinder und Jugendliche ebenso wie für Erwachsene. Messenger, Social-Media-Plattformen und Apps strukturieren Kommunikation, Freizeit und Arbeit, oft über viele Stunden am Tag. Gleichzeitig berichten Familien von Konflikten über Bildschirmzeiten, Schlafproblemen, Konzentrationsschwierigkeiten oder dem Gefühl, ständig erreichbar sein zu müssen.
Wie wirken sich soziale Medien auf psychische Gesundheit, Wohlbefinden und soziale Beziehungen aus? Welche Effekte sind gut belegt – und wo halten sich Mythen hartnäckig? Ab wann wird die Handynutzung problematisch? Und welche Herausforderungen ergeben sich dadurch in Schule, Erziehung und im Zusammenleben?
Der Wissenschaftsfonds FWF lädt Sie gemeinsam mit Radio Wien herzlich zum „Am Puls“-Wissenschaftstalk am Dienstag, 21. April 2026 um 18:30 Uhr im Kabarett Simpl in Wien ein.
Melden Sie sich jetzt an und diskutieren Sie mit!
13.04. und 14.04. 2026
Konrad Bayer
"Chansons und kosmisches Geknalle"
Beginn jeweils um 19:00
Karten: 29,-
KC Alsergrund 18,-
Studierende und Heranwachsende: 18,-
Kartenbestellung:
Tel.: +43 1 585 74 05 (Mo, Do: 14–17 Uhr)
Porzellangasse 49 im Hof, 1090 WIEN
Konrad Bayer, 1932 in Wien geboren, Schriftsteller und Dandy, bildete mit Oswald Wiener, H.C. Artmann, Friedrich Achleitner und Gerhard Rühm die legendäre "Wiener Gruppe". Sein unvollendeter Roman "der sechste sinn" und andere Texte gaben den Impuls für diese Verwandlung von Literatur in Musik, Schauspiel und Filmskizzen.
Kompositionen: Paul Skrepek
Musik: Johanna Orsini, Marie Orsini-Rosenberg, Paul Skrepek
Video: Angela Christlieb
25.03.2026
Christoph Zielinksi:
VILLA WUNDERGOLD
Kulturkeller Orlando 19:00
Liechtensteinstrasse 17, 1090 Wien
Christoph Zielinski präsentiert seinen neuen, zweiten Roman „Villa Wundergold“ (Ueberreuter Verlag) im Gespräch mit Verlegerin Birgit Francan im ORLANDO Literatur- und Kulturkeller.
Christoph Zielinski schildert in seinem neuen Roman traumatische Erlebnisse jüdischer Familien in Lemberg zwischen 1933 und 1946. Die individuellen Schicksale entfalten sich vor dem Hintergrund der Besetzung durch die Sowjets im September 1939 und durch Nazideutschland ab Juni 1941 bis ins kommunistische Polen der Nachkriegszeit, nach Italien, England und Österreich. Die Menschen werden zu Opfern von nicht nur oftmals unentrinnbaren Schicksalen, sondern auch von politischen Entwicklungen. Ihre Lebensgeschichten entwickeln sich vor einem breiten Horizont gesellschaftlicher und politischer Geschehnisse im Osten Europas, die heute wieder aktuell sind.
Ein eindringlicher Roman über traumatische Erlebnisse jüdischer Familien in Lemberg zwischen Krieg, Besatzung und Nachkriegszeit – bewegend, historisch verknüpft und gegen das Vergessen.
Univ.-Prof. Dr. Dr. h. c. Christoph Zielinski ist einer der führenden internistischen Onkologen Österreichs. Er ist seit 1992 Professor für Innere Medizin und Klinische Immunologie. Er war von 2004 bis 2017 Vorstand der Universitätsklinik für Innere Medizin an der Medizinischen Fakultät Wien, Vizedekan für den klinischen Bereich und Vizerektor an der Medizinischen Universität Wien. Christoph Zielinski war dort von 2013 bis 2018 Leiter des Comprehensive Cancer Centers. Seit 2020 ist er Ärztlicher Direktor der Wiener Privatklinik.
11.03.2026
Internationaler Frauentag 2026
Rosinagasse 4, 1150 Wien ab 15:00
EINTRITT FREI
Für grenzenlose Frauensolidarität
Empower. Unite. Achieve.
Gemeinsam feiern – tanzen – lachen
Der Kulturverein Alsergrund beteiligt sich und lädt sehr herzlich zu einer Veranstaltung
der Diakonie zum Frauentag ein.
12.03.2026
Dörte Lyssewski: EXIT PAN
Kulturkeller Orlando 19:00
Liechtensteinstrasse 17, 1090 Wien
Schauspielerin und Literatin Dörte Lyssewski präsentiert ihr Lyrikdebüt „Exit Pan“ im ORLANDO Literatur- und Kulturkeller.
Dörte Lyssewskis Gedichte widmen sich den Erscheinungen und Existenzen zwischen Realität, Mythen und Märchen. Pan, Zwitter aus Mensch und Tier, Gott des Waldes und der Natur, scheint verschwunden, die Ruhe seiner Stunde vom Getöse durch Mensch und Maschine ausgelöscht und Glück und Verheißung durch Profanes ersetzt. Seine verführerische Musik, Tanz, Sinnlichkeit und Extase scheinen in einer sich immer mehr radikalisierenden, digitalen, martialischen Welt nicht mehr möglich. Die Götter werden nicht mehr angerufen, die Natur rächt sich am Menschen, der Mensch sich an sich selbst.
Dörte Lyssewski lebt als Schauspielerin, Regisseurin und Autorin in Wien. Ihre Arbeiten führten sie u.a. an die Berliner Schaubühne, das Berliner Ensemble, das Deutsche Theater, die Volksbühne am Rosa Luxemburg Platz, das Bochumer und Zürcher Schauspielhaus, die Wiener Festwochen, die Opéra Bastille und Garnier sowie das Théatre de l’Odéon in Paris, die Opern in Montpellier und Brüssel, und an die Elbphilharmonie. Seit 1992 arbeitet sie regelmäßig bei den Salzburger Festspielen, seit 2009 ist sie im Ensemble des Burgtheaters, seit 2021 führt sie Schauspiel- sowie Opernregie.
Sie wurde ausgezeichnet als beste Schauspielerin in NRW, erhielt die Kainz Medaille, zweifach den Nestroy Preis, sowie den Eysoldt Ring. Bei Klever erschien 2022 ihre Übersetzung aus dem Französischen von Henri-Pierre Rochés Episoden-Roman Don Juan.
Der Kulturverein Alsergrund unterstützte die Präsentation dieses Werkes.
03.03.2026
Hans Weiss: Aufgedeckt.
Ermittlungen gegen mich selbst
Kulturkeller Orlando 19:00
Liechtensteinstrasse 17, 1090 Wien
Hans Weiss erzählt in seiner Autobiographie von seinem abenteuerlichen Leben als erfolgreicher Buchautor, Journalist und künstlerischer Fotograf. Für seine investigativen Recherchen verkleidete er sich unter anderem als Pharma-Manager, Import-Händler und reicher Erbe. Immer ging es darum, die düstere Wahrheit hinter den schönen Fassaden von Institutionen oder Konzernen aufzudecken.
In seiner Autobiographie schreibt er: „Die Auseinandersetzung zwischen Wahrheit und Zensur war ein bestimmendes Thema meines publizistischen Lebens.“
Hans Weiss wurde 1950 in Hittisau im Bregenzerwald geboren und studierte Psychologie in Innsbruck und Wien. Er wohnt seit 2015 mit seiner Familie in Wien. Seit 1980 ist er freier Journalist und Buchautor und veröffentlichte aufsehenerregende Reportagen und Titelgeschichten in Zeitschriften wie stern, Spiegel, DIE ZEIT und profil.
Er wurde unter anderem mit dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch sowie Preisen des österreichischen und deutschen Buchhandels ausgezeichnet.
24./25./27./28. Februar und 1. März 2026 Beginn jeweils um: 19:00
Friedrich Dürrenmatt
ROMULUS DER GROSSE
Weltheater im Tischformat
Karten: 29,-
KC Alsergrund 18,-
Studierende und Heranwachsende: 18,-
Kartenbestellung:
Tel.: +43 1 585 74 05 (Mo, Do: 14–17 Uhr)
Porzellangasse 49 im Hof, 1090 WIEN
Friedrich Dürrenmatt nennt sein 1980 überarbeitetes Stück „Eine ungeschichtliche historische Komödie in vier Akten“. Sein Romulus ist denn auch an der Hühnerzucht mehr interessiert als an Staatsangelegenheiten – und das mit gutem Grund, wie er überzeugend erklärt. Dürrenmatt ist damit eine unterhaltsame Parabel auf die unterschiedlichsten Haltungen zum Thema Weltpolitik gelungen. Die Aktualität der Thematik ist frappierend.
Wir freuen uns auf ihren Besuch im Kabinttheater, in der Porzellanasse 49 im Hof.
Figurenspiel: Katarina Csanyiova, Walter Kukla, Andreas Pronegg
Musik: Anna Clare Hauf
Bühne, Figuren: Roman Spieß
Kostüm: Astrid Grondinger
Technik: Kolja Meierhofer
Regieassistenz: Lucie Mohme
Idee: Julia Reichert
Dramaturgie: Alexandra Millner
Regie: Tanja Ghetta
19.Februar 2026 Beginn: 19:00
Karten: 29,- / KC Alsergrund 18,-
Studierende und Heranwachsende: 18,-
Kartenbestellung:
Tel.: +43 1 585 74 05 (Mo, Do: 14–17 Uhr)
Porzellangasse 49 im Hof, 1090 WIEN
Alfred Komarek
DIE ÄUSSERLICHKEITEN SIND ALSO VOM TISCH
Buchpräsentiation & Lesung
Alfred Komareks posthum erschienener Band Die Äußerlichkeiten sind also vom Tisch umfasst „Texte aus nah und fern“ aus den 1980er- und 1990er-Jahren, die in diversen Zeitschriften und Kunstperiodika abgedruckt wurden. Komareks erzählerische Bandbreite wird darin ebenso deutlich wie seine Liebe zu seinem Grätzl, dem Servitenviertel, dem er in der Serie „Neues vom Hieb“ ein poetisches Denkmal setzt. Es liest der Schauspieler Helmut Bohatsch; Helmut Neundlinger und Gerhard Ruiss, die Herausgeber des 2025 in der Literaturedition Niederösterreich erschienenen Buchs, kommentieren die Texte.
Lesung: Helmut Bohatsch
Gespräch: Helmut Neundlinger, Gerhard Ruiss
Wir freuen uns auf ihren Besuch im Kabinttheater, in der Porzellanasse 49 im Hof.
Sehr geehrtes Mitglied!
Sehr geehrte Interessentin, sehr geehrter Interessent!
Der Kulturverein Alsergrund wünscht für das Jahr 2026 alles Gute, vor allem viel Glück und Gesundheit. Wir werden auch in
diesem Jahr ein interessantes Programm anbieten und freuen uns über zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Weil Veranstaltungen aber auch immer finanzielle Mittel benötigen, erinnern wir an den Mitgliedsbeitrag und ersuchen um Überweisung auf das Konto: Kulturverein Alsergrund, AT021400002410665274 bei BAWAG. Der Beitrag kostet € 20,- und ich bedanke mich
schon jetzt für die Einzahlung. Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede Spende.
Auf ein Wiedersehen bei unseren Veranstaltungen freut sich
KR Dkfm. Dr. Johann Hauf, Präsident.
Die Veranstaltungen werden in Zusammenarbeit mit BASIS KULTUR WIEN durchgeführt.
11. und 12. Februar 2026 Beginn: 19:00
Karten: 29,- / KC Alsergrund 18,-
Studierende und Heranwachsende: 18,-
Kartenbestellung:
Tel.: +43 1 585 74 05 (Mo, Do: 14–17 Uhr)
Porzellangasse 49 im Hof, 1090 WIEN
Der Jodlklub
MAIN MOUNTAIN
Jodeln mit Witz und Ironie
Im Jahr 2011 beschlossen die drei Auslandsösterreicherinnen Elisabeth Gabriel, Liese Lyon und Johanna Milz in Frankfurt am Main das österreichisch-alpenländische Kulturgut des Jodelns zu pflegen und in die Welt zu tragen. Der Jodlklub ward geboren. In ihrem a capella-Gesang konzentrieren sie sich auf die Unmittelbarkeit und Kraft der traditionellen Melodien und entstauben das Jodeln durch immer neue Performance-Ideen. Eine Auffrischung des Jodl-Konsums tut auch hierzulande gut!
Jodln, Gesang: Elisabeth Gabriel, Liese Lyon, Johanna Milz
24. und 25. JÄNNER 2026 Beginn: 19:00
Karten: 29,- / KC Alsergrund 18,-
Studierende und Heranwachsende: 18,-
Kartenbestellung:
Tel.: +43 1 585 74 05 (Mo, Do: 14–17 Uhr)
Porzellangasse 49 im Hof, 1090 WIEN
Graziella Rossi & Helmut Vogel
VATERGESICHT ÜBER MEINEM LEBEN
Der Briefwechsel von Sigmund Freud und Lou Andreas-Salomé
Sigmund Freud unterhielt umfangreiche Briefwechsel mit mehreren bedeutenden Frauen, die zentrale Figuren in der Geschichte der Psychoanalyse waren. So besteht ein bedeutender Briefwechsel mit der russisch-deutschen Schriftstellerin und Psychoanalytikerin Lou Andreas-Salomé, die mit Freud, Nietzsche und Rilke in Beziehung stand. Der Briefwechsel ist einzigartig in der Geschichte der Psychoanalyse und beleuchtet die Entwicklung der Bewegung. Der Briefwechsel begann 1912 mit der Bitte von Lou Andreas-Salomé um eine psychoanalytische Ausbildung in Wien. In Freuds Psychoanalyse entdeckte sie ein Organon, das es ihr ermöglichte eigene Beobachtungen und Erfahrungen theoretisch zu verarbeiten. In einer szenischen Lesung mit musikalischer Begleitung lassen Graziella Rossi und Helmut Vogel den Briefwechsel zwischen Lou Andreas-Salomé und Sigmund Freud erklingen.
Vereinsadresse:
Kulturverein Alsergrund Unser 9.
Lazarettgasse 27, 1090 Wien
Montag bis Freitag 9 bis 19 Uhr
Tel.: +43 1 / 891 74 154 000
Fax: +43 1 / 891 74 354 000
